Anhörungsbogen wegen Betrug erhalten

Wer einen Anhörungsbogen wegen des Vorwurfs des Betrugs (§ 263 StGB) erhält, ist Beschuldigter eines Ermittlungsverfahrens. Angaben zur Person sind verpflichtend, Angaben zur Sache hingegen freiwillig – und sollten ohne Akteneinsicht unterbleiben.

Was der Anhörungsbogen bei Betrug bedeutet

Häufig geht es um Kleinanzeigen- oder Online-Geschäfte, nicht gelieferte Ware oder Streit über PayPal. Entscheidend ist der Vorsatz zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Füllen Sie den Bogen zur Sache nicht aus, bevor die Ermittlungsakte bekannt ist.

Richtiges Vorgehen

Wir nehmen über § 147 StPO Akteneinsicht und prüfen Täuschung, Irrtum, Vermögensschaden und Beweislage. Oft lässt sich das Verfahren einstellen oder ein Strafbefehl vermeiden. Einen Überblick bietet unsere Seite zu Betrug (§ 263 StGB) sowie die Soforthilfe zum Anhörungsbogen.

Sie haben einen Anhörungsbogen wegen Betrugs erhalten? Nehmen Sie Kontakt auf – wir prüfen Ihren Fall.

Hinweis: Diese Angaben sind allgemein und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.